MehlBrass – der auf den ersten Blick wohl seltsame Name bezieht sich auf den ersten Proberaum der Band, der sich in einer alten Mühle befand.
Erste Erfolge ermutigten uns dem ursprünglichen Dixie-Projekt ein Ensemble zu formen, das sich nun schon seit 1991 dem Bereich Dixieland und Jazz verschrieben hat.
Hatten wir anfangs besonders den klassischen Dixieland („Hello Dolly“, „Alexanders Ragtime Band“ im Programm, so umfaßt das aktuelle Repertoire auch Swing („New York, New York“, „In the Mood“) und Jazz und Funk („Take Five“, „Mercy, Mercy, Mercy“, „Birdland“), es spricht somit junges als auch älteres Publikum an.
Liveerfahrung sammelten wir bei Auftritten in Jazzcafés, bei Vernissagen, Bällen, diversen Privat und Firmenfeiern bis hin zu Open Air-Veranstaltungen und eigenen Konzerten.
Ob Stadtfeste, Vernissagen, Hochzeiten, Geburtstagsfeiern, ...
AUF GRUND VON DIVERSEN VERUNSICHERUNG WEGEN UNSERES NAMENS MÖCHTEN WIR UNSERE ENTSTEHUNG EIN WENIG DEUTLICHER SCHILDERN
Nachdem einige junge Musiker, die sich auf Musikfesten oder sonst wo trafen, plötzlich Dixieland-Noten in die Hand bekommen hatten, mußte auch dieser Stil sofort ausprobiert werden. Im Hof der Hintermühle in Obergallsbach wurde sofort mit dem Proben begonnen. Die anfängliche Probenarbeit eröffnete uns die Erkenntnis, dass sich der Dixie doch stark von der bisher bekannten Materie (Polka, Marsch, Walzer …) unterschied. Wir versuchten nun der Nummer „Alexander’s Ragtime Band“ den Polka „auszutreiben“. Unermüdlich wurde vier Wochen lang, zwei mal wöchentlich, an diesem Stück gefeilt um es zum „swingen“ zu bringen.
Nach ein paar Monaten konnte man schon bei vier Stücken erkennen, dass ihre Herkunft nicht aus Böhmen, sonder eher aus New Orleans stammt. Jetzt musste natürlich eine Name für die Band her. Da der Spietzname der Bauerecker Brüder „Mehl“ (sprich „Möh“) ist und der Name „Pro Brass“ schon belegt war, wählten wir kurzerhand den Namen „MEHL BRASS“. Der Zufall brachte einen Pianisten und Orgler, der damals auf Deep Purple eingeschworen war, zu uns Blasmusikern, der sich auch für diese Musik begeistern lies.
Mit großem Eifer wurde weitergearbeitet, und man kam im Herbst 1990 auf die Idee in Neukirchen ein Konzert zu veranstalten.

1993 kam es zum ersten Auftritt im Ausland beim Internationalen Musikfest in Restede in Norddetschland. Wir staunten nicht schlecht, als wir in der Halle vor einem Auditorium von ca. 3000 Personen standen.
Nach einiger Zeit absolvierten wir das zweite Auslandskonzert in Griesbach in Bayern.
Gündungsmitglieder:
Bauerecker Günter – Tenorhorn (spielte Tenorsax Stimme)
Bauerecker Gerald – Trompete
Bauerecker Hermann – Klarinette
Hattinger Harald – Tuba
Königseder Gerhard – Drums
Königseder Peter – Posaune
Pichler Uwe – Piano
Gerald Bauerecker
Tel: 0699 13152733
gerald.bauerecker@mmsoft.at